powered by crawl-it
Francois

Die Schlacht bei Tannenberg 1914

Feldherren

General der Infanterie
Hermann von François

(31. Jan. 1856 - 15. Mai 1933)

Geboren in Luxemburg, als Sohn des preußischen Hauptmanns und Gouvernements-Adjutanten Bruno von François.
Hermann von François erhielt seine Erziehung in den Kadettenanstalten Wahlstatt und Berlin, war 1874 Leibpage Kaiser Wilhelms I. und kam 1875 als Leutnant zum 1. Garderegiment zu Fuß nach Potsdam.
1884 - 87 besuchte er die Kriegsakademie, war anschließend ein Jahr zum Großen Generalstab abkommandiert und wurde 1889 als Hauptmann dorthin versetzt. Als Generalstabsoffizier der 31. Division und des XV.Armeekorps war er in Straßburg, führte dann eine Kompanie beim Infanterieregiment 131 in Metz und kam danach in den Großen Generalstab zurück.
1894 Major im Generalstab der 8. Division,
1898 Bataillons-Kommandeur beim Grenadierregiment 110 in Mannheim,
1899 Chef des Generalstabs beim IV.Armeekorps in Magdeburg,
von 1903 - 1905 unter General von Hindenburg Oberst,
1905 - 08 Kommandeur des Garde Elisabeth - Regiments, dann Kommandeur der Hessischen Brigade in Darmstadt als Generalmajor. 1911 Generalleutnant und Kommandeur der 13. Infanteriedivision, 1913 General der Infanterie und Kommandierender General des I.Armeekorps in Königsberg.
Zu Beginn des 1. Weltkrieges führte er dieses Korps in den Schlachten bei Gumbinnen, Tannenberg und den Masurischen Seen. Im Oktober 1914 übernahm er die 8. Armee Hindenburgs und wehrte die 2. russische Invasion ab. Anfang 1915 kämpften seine Truppen in der Picardie gegen die Franzosen, dann im Sommer in Galizien gegen die Russen (Durchbruchsschlacht bei Gorlice, Radynmo, Wisma und an der Groddeklinie) und im Herbst gegen Engländer und Inder an der Somme.