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Die Schlacht an den Masurischen Seen.

Lage Anfang September 1914

Der Kanonendonner auf dem Schlachtfeld von Tannenberg war noch nicht verstummt, da begann beim Führungsstab der 8. Armee schon die Vorbereitung für den Angriff auf die Armee Rennenkampf (1.) Am 31. August abends traf folgende telegraphische Weisung von der OHL ein:

"XI. Armeekorps, Gardereservekorps, 8.Kavalleriedivision werden zur Verfügung gestellt. Transport hat begonnen. Zunächst wird Aufgabe der 8. Armee sein, Ostgrenze von Armee Rennenkampf zu säubern. Verfolgung des letzt geschlagenen Gegners mit entbehrlichen Teilen in Richtung Warschau ist mit Rücksicht auf die Bewegungen der Russen von Warschau auf Schlesien erwünscht. Weitere Verwendung der 8.Armee, wenn es die Lage in Ostpreußen gestattet, in Richtung Warschau in Aussicht zu nehmen."

Hindenburg:

"Rennenkampf verfügt, soweit wir es beurteilen können, über mehr als 20 Infanteriedivisionen und steht still, bleibt es auch, während unsere Transporte aus dem Westen heran rollen und zum Kampf gegen ihn aufmarschieren. Warum benutzt er die Zeit unserer größten Schwäche, die Zeit der Ermüdung unserer Truppen, ihrer Massenanhäufung auf dem Schlachtfeld von Tannenberg nicht, um uns anzufallen? Warum lässt er uns Zeit, die Truppen zu entwirren, neu aufzumarschieren, auszuruhen, Ersatz heranzuziehen? Der russische Führer ist doch bekannt als vortrefflicher Soldat und General. Als Russland in Ostasien kämpfte, klang unter allen russischen Führern der Name Rennenkampf am hellsten. War sein Ruhm damals übertrieben? Oder hat der General seine kriegerischen Eigenschaften in der Zwischenzeit verloren?
Der soldatische Beruf hat schon manchmal selbst starke Naturen überraschend schnell erschöpft. Wo in einem Jahr noch triebkräftiger Verstand, vorwärts dringender Wille vorhanden war, da ist vielleicht im nächsten bereits ein unfruchtbarer Kopf, ein mattes Herz zu finden gewesen. Das war schon vielfach die Tragik soldatischer Größe.

Wir haben Rennenkampfs Schuldbuch über Tannenberg aufgeschlagen und geschlossen. Begeben wir uns in Gedanken in sein Hauptquartier in Insterburg, nicht um ihn anzuklagen, sondern um ihn zu verstehen:
Die Niederlage Samsonows zeigte General Rennenkampf, dass in Königsberg doch nicht die Masse der deutschen 8. Armee stand, wie er angenommen hatte. Starke Kräfte vermutet er aber jedenfalls immer noch in diesem mächtigen Waffenplatze. Daran vorbei zu marschieren, sich auf die siegreiche deutsche Armee in der Gegend von Allenstein zu stürzen, scheint also gewagt, zu gewagt. Es wäre zumindest ein unsicheres Unternehmen. Sicherer ist es, in den starken Verteidigungsstellungen zwischen Kurischem Haff und Masurischen Seen zu bleiben. Gegen diese Stellungen können die Deutschen ihre Kunst des Umgehens und Umfassens von Norden her überhaupt nicht, von Süden aus nur schwer durchführen. Rennen sie gegen die Front an, so stürzt man sich mit zurück gehaltenen gewaltigen Reserven auf ihre zusammen geschossenen Truppen. Wagen sie das Unwahrscheinliche, und dringen sie durch die Engnisse des Seengebietes, so fällt man von Norden auf die linke Flanke ihrer Umgehungskolonnen, während man eine neu gebildete Kampfgruppe aus Richtung Grajewo in ihre rechte Seite und in ihren Rücken wirft. Gelingt von alledem nichts, gut - so geht man nach Russland zurück. Russland ist groß, die befestigte Njemenlinie ist nahe. Keine operative Notwendigkeit kettet Rennenkampf weiter an Ostpreußen. Der Operationsplan im Zusammenwirken mit Samsonow ist ja gescheitert, und weil dessen Armee in hoffnungsvollem Vorwärtsstürmen zugrunde ging, so ist es jetzt das beste, vorsichtig zu sein.
So kann Rennenkampf gedacht haben."

Aus keinem dieser Gedanken entspringt freilich ein großer Entschluss. Sie lassen wenig Kühnheit erkennen. Trotzdem kann ihre Ausführung für die deutsche Seite unmittelbare Krisen schaffen und für die allgemeine Lage im Osten der Achsenmächte bedenkliche Wirkung ausüben. Die große Zahlenmäßige Überlegenheit der Njemenarmee hätte genügt, um auch die inzwischen verstärkte deutsche 8. Armee zu zertrümmern. Ein vorzeitiger Rückzug aber brächte die Deutschen um die Früchte ihrer neuen Operation und macht den geplanten Vorstoß in Richtung Warschau und damit die Unterstützung Österreichs auf absehbare Zeit unmöglich.

Der Operationsplan
Die deutsche 8. Armee musste also vorsichtig und unternehmend zugleich sein. Diese Doppelforderung verleiht der Anlage ihrer nun beginnenden Bewegungen ihren eigentümlichen Charakter. Hindenburg und seinem Stab war klar, dass es zur "Säuberung der Ostgrenze" nicht genügte, den Gegner über die Grenze zu drücken. Er musste vielmehr vernichtend geschlagen werden, damit die deutsche 8. Armee volle Bewegungsfreiheit für weitere Operationen gewann.
Die Armeeführung konnte annehmen, dass die 2. russische Armee im Süden nur noch aus Trümmern bestand, die sich entweder schon hinter den Narew in Sicherheit gebracht hatten oder auf dem Weg dorthin waren. Mit ihrer Auffrischung war zu rechnen. Momentan konnte diese Rest-Armee nur wenig Kampfkraft haben. Es schien zu genügen, längs des südlichen Grenzstreifens nur schwache Truppen stehen zu lassen. Alle anderen mussten zur neuen Schlacht heran.
Was das Wort "Warschau" im zweiten Teil des Befehls zu bedeuten hat, war der Armeeführung klar. Nach schon im Frieden vereinbartem Kriegsplan sollte die österreichisch-ungarische Heeresmacht von Galizien aus mit dem Schwerpunkt gegen den östlichen Teil des russischen Polens in Richtung Lublin angreifen, während deutsche Kräfte von Ostpreußen her den Verbündeten über den Narew hinweg die Hand reichen sollten. Ein großer und schöner Gedanke, der aber, wie die Dinge jetzt lagen, bedenkliche Schwächen aufwies.
(Wie sagte schon der alte Moltke?: "Auch der beste Plan wird mit der ersten Feindberührung hinfällig.")
In diesem Plan war nicht berücksichtigt,
1. dass Österreich-Ungarn eine starke Armee an die serbische Grenze schickte
2. dass Russland schon ein paar Wochen nach Kriegsausbruch voll gerüstet an der Grenze stehen konnte
3. dass 800.000 Russen gegen Ostpreußen eingesetzt werden
4. und dass der Plan schon längst in allen Einzelheiten dem russischen Generalstab bekannt war.

Jetzt ist das österreichisch-ungarische Heer nach kühnem Ansturm gegen die russische Übermacht in schwerste frontale Kämpfe verwickelt, ohne dass die Deutschen in der Lage sind, unmittelbar zu helfen. Wenngleich sie starke russische Kräfte binden. Österreich-Ungarn muss aushalten, bis Rennenkampf geschlagen ist. Die aus dem Westen anrollenden Truppen, (Garde-Reservekorps, XI.AK, 8.KD) brachten der 8. Armee eine Verstärkung von fast 50%. Ihr Eintreffen musste abgewartet werden. Die Tage des Abwartens kamen den anderen Teilen der Armee zugute, die nach sechstägiger Schlacht ein paar Ruhetage benötigten. Die Zeit wurde zur Auffüllung der Mannschaftsstärken und Ersatz der ausgefallenen Ausrüstung genutzt. Auch mussten die immer noch anschwellenden Gefangenenmassen abtransportiert werden.

Anfang September stand die 8. deutsche Armee wie folgt:

35.RD (HR Thorn, HR Graudenz, 70.LwBr) nördlich Mlava und bei Neidenburg
I.AK und 3.RD zwischen Neidenburg und Willenberg
XVII.AK bei Ortelsburg
XX.AK mit je einer Division nördlich Neidenburg und bei Allenstein
LwDiv Goltz bei Mühlen
I.RK und 6.LwBr bei Allenstein und Guttstadt
1.KD vor der Ostfront der Armee
HR Königsberg und 2.LwBr in der Deimestellung
Hinter der Front wurden seit dem 2. September ausgeladen:
XI.AK bei Allenstein und Osterode
Garde-RK bei Elbing und östlich
8.KD bei Mohrungen und Wormditt
Außerdem wurde die HR Posen heran befohlen.

So konnte die deutsche Führung in Ostpreußen über 18½ Divisionen Infanterie (9 aktive Divisionen und 4 Reserve-Divisionen, der Rest bestehend aus Landwehr- und Ersatztruppen) und zwei Kavallerie-Divisionen verfügen.

Beim Gegner
Im westlichen Polen nur schwache Kräfte, im ganzen eine Infanterie-Brigade, eine Kavallerie-Division (die 5.?) und Teile der Grenzwache. Es lagen Agentenmeldungen vor über Verstärkungen dieser Truppen und über die Absicht der russischen Führung, in die Provinz Posen einzumarschieren. Das deutsche Armee-Oberkommando hielt aber ein solches Unternehmen seit der Tannenberg-Schlacht für unwahrscheinlich.
Von der russischen 2. Armee (Narew-Armee) kamen nur noch das I. und VI. Korps, die 1. Schützenbrigade, die 4., 6. und 15. Kavallerie-Division (KD) sowie die der Vernichtung oder Gefangennahme entkommenen Reste des XIII., XV. und XXIII. Korps in Frage. Diese Truppenteile befanden sich seit dem 31. August im vollen Rückzug nach Süden gegen die befestigte Narew-Linie. Sie konnten nach der schweren Niederlage keine wesentliche Angriffskraft mehr haben.
Die russische 1. Armee (Njemen-Armee) unter General Pavel von Rennenkampf war dagegen als vollwertig anzusehen. Bei ihr waren seit einigen Tagen auch neu aufgestellte Reserve-Divisionen im anrollen. Bis Anfang September lagen Nachrichten über drei solcher Divisionen vor. Somit verfügte General Rennenkampf über 11½ Infanterie- und 5½ Kavallerie-Divisionen:
II., III., IV., XX. Korps,
5. Schützenbrigade,
53., 56., 57. Reserve-Division,
1. und 2. Gardedivision,
1., 2. und 3. Kavallerie-Division,
1. selbständige Kavallerie-Brigade.

Die Anwesenheit und das Eintreffen noch weiterer russischer Kräfte wurde auf deutscher Seite angenommen. Dabei dachte man an das Gardekorps, das schon am 20./21. August bei der Njemen-Armee gemeldet wurde, dann anscheinend nach Warschau weiterbefördert und deshalb an der Front noch nirgends aufgetreten war. Ferner erwartete man das XXII. Korps aus Finnland, das aus Sankt Petersburg seit einigen Tagen nach Südwesten rollte, das XVIII. Korps aus Sankt Petersburg und noch weitere fünf Reserve-Divisionen.
Nach Agentenmeldungen wurde angenommen, dass mit diesen und vielleicht noch weiteren Verstärkungen die Bildung einer Reserve-Armee bei Grodno vorgesehen war. Insgesamt vermutete die deutsche Führung eine Stärke von zwanzig Divisionen russischer Infanterie, der man an der ostpreußischen Front gegenüberstand.

War somit das Zahlenverhältnis nicht mehr so ungünstig wie bisher, so blieb doch immer noch zu berücksichtigen, dass über 25% der deutschen Kräfte aus Landwehr bestand, die für den Einsatz im Felde nur bedingt geeignet waren. Auch hatten die deutschen Truppen, seit der Schlacht bei Gumbinnen (20. August) sechs weitere Kampftage unmittelbar hinter sich. Nur die aus dem Westen kommenden Verstärkungen hatten noch wenig gelitten. Die russische 1. Armee aber konnte die Verluste von Gumbinnen nach mehr als zehntägiger Ruhe wieder ausgeglichen haben. Im Einzelnen bot die Lage vor der Front der deutschen 8. Armee folgendes Bild:
Der geschlagenen russischen Narew-Armee hatte bisher nur Reiterei folgen können. Die 1. Kavalleriebrigade (1.KD) hatte Myschinjez erreicht. Bei Lötzen hielt sich der Gegner seit seiner vergeblichen Aufforderung zur Kapitulation vom 27. August zurück. In der ersten Septembertagen hatte deutscher Landsturm von Lötzen aus die Sperren in der Johannisburger Heide wieder besetzt und die Postierungen der russischen 16. Division (VI. Korps) von Rudczanny vertrieben. Auch Nikolaiken wurde wieder eingenommen. Feind von der russischen 43. Infanterie-Division (II.Korps) stand noch beobachtend östlich Lötzen.
Die deutsche 1. Kavallerie-Division (ohne 1. Brigade) stand bei Lautern überlegener russischer Kavallerie gegenüber. Russische Abteilungen streiften über Bischoffstein bis in ihren Rücken gegen Wartenburg. Dorthin hatte auf Befehl des Armee-Oberkommandos das I. Reservekorps eine Abteilung vorgeschoben.
Nördlich Guttstadt über Wormditt - Mehlsack - Zinten bis südlich Königsberg standen nur einige wenige Bataillone Etappen- und Festungstruppen, meist Landsturm, zur Verschleierung. Die starke russische Kavallerie war hier seit dem 31. August überall nach Osten zurückgewichen. Der Gouverneur der Festung Königsberg, Generalleutnant von Pappritz, hatte am 1. September einen erfolgreichen Vorstoß über die Deime unternommen. Auf Befehl des Armee-Oberkommandos hatte er aber, der Gesamtlage entsprechend, seine Kräfte nun zurückzuhalten. Im Waldgebiet bei Frisching und am Ostufer der Deime wurde Feind festgestellt.

Es galt, die russische Njemen-Armee anzugreifen. Sie war seit der Niederlage der Narew-Armee in den Raum nordwestlich der Masurischen Seen zurück gegangen und stand jetzt in der Linie Deime - Allenburg - Gerdauen - Angerburg vier Tagesmärsche von der deutschen 8. Armee entfernt. General von Rennenkampf richtet sich allem Anschein nach zu hartnäckiger Verteidigung ein. Seine Stellung fand im Norden sichere Anlehnung an das Kurische Haff. Der Südflügel war zurück gebogen und durch den Mauersee in der Flanke geschützt. Was an russischen Kräften noch östlich oder südlich der Masurischen Seen stand oder im Anrücken war, entzog sich der Kenntnis der deutschen Armeeführung. Einen Gegner in solcher Stellung, wie sie General von Rennenkampf bezogen hatte, aus frontalem Anmarsch heraus vernichtend zu treffen, war praktisch unmöglich.

Gegen den Nordflügel war jede Umfassung ausgeschlossen. Wollte man hier die Flanke gewinnen, so musste man zunächst zwischen Pregel und Haff durchstoßen. Dann erst konnte man nach Süden einschwenken. Aber die Wegeverhältnisse aus der Linie Tapiau - Labiau heraus waren äußerst ungünstig. Der Pregel musste die Ausnutzung der Erfolges aufhalten. Auch traf man hier den ohnehin weit vorgeschobenen russischen Nordflügel, aber nicht die Tiefe der russischen Verbindungen. Der geschlagene Feind wäre in der Richtung auf diese zurück gedrängt worden. Viel ungünstiger gestaltete sich die Lage der russischen Armee, wenn es gelang, ihren Südflügel zu umfassen. Dieser hing ohnehin etwas zurück. Kam man hier vorwärts, dann zerschnitt man die rückwärtigen Verbindungen der Russen und konnte sie nach Norden gegen den Njemen abdrängen. Bei dieser Lösung stand ein entscheidender Erfolg in Aussicht.
Man konnte dazu über Lötzen oder auch südlich der Seen ausholen, während der Feind in der Front durch Angriff gefesselt wurde. Solch eine Operation sieht einfach aus, und doch erfordert sie erhebliche Kühnheit. Denn die deutsche Führung musste am Feind die Kräfte teilen, was jedem militärischen Grundprinzip widerspricht. Das Heraustreten des deutschen Umfassungsflügels aus den Engen von Nikolaiken und Lötzen sowie seinen weiteren Vormarsch in dem schwierigen Seengelände östlich dieser Engen konnten die Russen mit geringen Kräften verzögern. Holten die Deutschen aber zur Umfassung südlich der Seen über Johannisburg aus, dann wurde der Weg noch weiter, die Zeit der Trennung von den gegen die russische Front angesetzten Teilen noch länger. Gleichzeitig damit wuchs aber auch die Gefahr, dass wesentliche Teile der Umfassungstruppen durch neue russische Kräfte aus Grodno - Ossowjez angegriffen und gebunden wurden und damit für die Umfassung nicht mehr zur Verfügung standen. Weiter bestand die Möglichkeit, dass die russische Seite einzelne Korps aus ihrer Südwestfront verfügbar machen konnte, die nach dem Zusammenbruch der österreichisch-ungarischen Offensive dort nicht mehr unbedingt gebraucht wurden. Der umfassende Südflügel konnte also gar nicht stark genug sein, da über ihn die Entscheidung gesucht werden musste.
Andererseits standen die nördlich der großen Seen angesetzten Teile voraussichtlich mehrere Tage der russischen Übermacht allein gegenüber. Von Lötzen bis in die Gegend östlich Angerburg sind es 25 km, also ein voller Tagesmarsch, von Johannisburg am Südende der Seen bis Goldap fast 100 km. Auch wenn der Vormarsch auf diesen langen Strecken keine wesentliche Verzögerung durch den Feind erlitt, mussten für das Armee-Oberkommando sorgenvolle Tage kommen. Falls nämlich General von Rennenkampf die Teilung der deutschen Armee erkannte und seinerseits nördlich der Seen zum Angriff vorging, dann konnte er Hindenburg in eine üble Lage bringen.
Nach allem was man von der russischen Kriegführung wusste, war es allerdings nicht sehr wahrscheinlich, dass Rennenkampf den Entschluss finden werde, aus seiner starken Stellung heraus, im richtigen Zeitpunkt zu einem kühnen und wirkungsvollen Gegenangriff vorzugehen. Wieder müsste er Königsberg in seiner rechten Flanke lassen, was ihn ja schon in den vergangenen Tagen abhielt, in die Tannenberg-Schlacht weiter südlich einzugreifen. Die Möglichkeit blieb jedoch bestehen.
So setzte Generaloberst von Hindenburg etwa 1/3 der Armee zur Umfassung (XVII. und I.AK, 3.RD und LwDiv Goltz zur Sicherung gegen Süden) und 2/3 (XX., XI.AK, I.RK, Garde-Reservekorps und Hauptreserve Königsberg) gegen die Front der russischen Stellung an.